Burschentag in Eisenach am o2.o6. zum Desaster machen

Der Countdown läuft: Den Burschentag in Eisenach zum Desaster machen! Zweite Phase.
In der Deutschen Burschenschaft treffen sich bekennende Nazis, Neurechte, konservative CDUler bis hin zu rechten Sozialdemokraten – und verstehen sich dabei prächtig. Und wenn man sie lässt, verabschieden sie dabei eben mal einen „Arierparagraphen“. Sie sind aber nicht nur deutschnational, sie geben sich auch als Elite: Mit dem Lebensbundprinzip hieven sie sich gegenseitig in gesellschaftlich entscheidende Positionen – Frauen ausgeschlossen. Wie sollte es auch anders sein? In der „Männerwelt“ der DB bleiben die Burschen ganz unter sich, so kann ihnen auch niemand in ihr sexistisches und homophobes Weltbild reinreden. Und einmal im Jahr reisen sie dann nach Eisenach um sich an dem Ort deutsch-burschenschaftlicher Mythenbildung zu versammeln: der Wartburg mit dem Wartburgfest von 1817 – Bücherverbrennung und antisemitische Hetzreden inklusive. Jedes Jahr am Wochenende nach Pfingsten, und nicht nur dann, schwelgen die Burschen wieder in Deutschtümelei. Zelebriert wird der Männerbund mit jeder Menge Bier, Fackelmarsch, allen drei Strophen des Deutschlandliedes und revisionistischen Reden. Traditionen und Inhalte, die nicht nur eklig sind, sondern auch gefährlich! Kaum jemand in Deutschland oder Eisenach stört sich am Burschentag. Wir schon! Für Eisenach stellt er eine nicht zu verachtende ökonomische Ressource dar. Dann ist es auch egal, dass sich die selbsternannte akademische Elite der völkischen Nationalisten einfindet. Deutschland verklärt die Wartburg zu seiner historischen Wiege und mit ihr die Burschenschafter zu folkloristischen Traditionsträgern der Nation. Dass Burschen mit ihren Ideologien auch in anderen deutschen Städten so oder so ähnlich Feierlichkeiten abhalten können, ist Ausdruck deutscher Normalität. Die Stadt Eisenach unterstützt für vier Tage ein Paradies für Deutschnationale und Sexisten. Deswegen mobilisieren wir – das Bündnis gegen den Burschentag in Eisenach – auch dieses Jahr nach Eisenach und laden alle Interessierten zur Informations- und Mobilisierungsveranstaltung ein.

Mobitour:
14.05. Heidelberg, 20 Uhr, Cafe Gegendruck
15.05. Offenburg, 20 Uhr, Alarm Raum
16.05. Freiburg, 20 Uhr, Autonomes Zentrum KTS
17.05. Tübingen, 20 Uhr, Epplehaus

1.Mai: Auf nach Mannheim

Am 1. Mai ruft die NPD, unterstützt von so genannten „freien Kameradschaften“ zu einer Demonstration in Mannheim-Neckarau auf. Unter dem Motto „Raus aus dem Euro“ wollen sie ihre rassistische und nationalistische Ideologie der „Volksgemeinschaft“ propagieren. Antifaschistische Gruppen rufen zum Widerstand gegen den Naziaufmarsch auf.

Daher am 1.Mai auf nach Mannheim. Treffpunkt um 9 Uhr am Gewerkschaftshaus

Mit der Bahn:
aus Tübingen (Treff: 5.20 Uhr)
und Reutlingen (Treff: 5.30 Uhr)

P.S.: Lasst euch von der frühen Uhrzeit nicht abschrecken und kommt zahlreich

Link zum Linksuntenartikel


Solidaritäts-Erklärung der ART mit dem AZ Kulturschock Zelle in Reutlingen!

Wir, die Antifa Reutlingen/Tübingen (ART), erklären uns solidarisch mit den Protesten der Zelle gegen die Gefährdung ihrer Existenz durch das Aufdrängen einer Gaststättenkonzession seitens der Stadt Reutlingen.
Das autonome Zentrum Kulturschock Zelle in Reutlingen befindet sich momentan in einem Existenzkampf mit der Stadt Reutlingen. Diese versucht der Zelle eine Gaststättenkonzession aufzuzwingen, was zur Folge hätte, dass das Jugendhaus in Selbstverwaltung in seiner bisherigen Form nicht mehr weiter existieren könnte.
Wir finden, dass autonome Zentren, wie die Zelle, unverzichtbare Schutzräume darstellen. Denn in der Zelle ist es möglich sich individuell zu entfalten und eine reflektierte Persönlichkeit zu entwickeln, relativ frei von den Zwängen des kapitalistischen Normalvollzugs und den in der Gesellschaft weit verbreiteten Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie oder Sexismus.
Damit stellt die Zelle ein wichtiges Element zur Stärkung emanzipatorischer und antifaschistischer Politik dar. In Räumen wie der Zelle werden wichtige politische Themen in Vorträgen leicht und für möglichst Jede und Jeden verständlich vermittelt. So entsteht die Möglichkeit auch ohne großes theoretisches Vorwissen Zugang zu politischen Inhalten zu erhalten. Außerdem bietet die Zelle Raum für Mobilisierungsveranstaltungen gegen Naziaufmärsche und für andere wichtige politische Ereignisse wie Demonstrationen.
Wichtig ist auch, dass in autonomen Zentren durch ihre Selbstverwaltung und speziell in der Zelle durch die Basisdemokratie (Konsensentscheid) alternative Modelle von Entscheidungsfindung aktiv gelebt werden können. So kann tagtäglich im praktischen Beispiel veranschaulicht werden, dass Alternativen zum vorherrschenden System existieren und funktionieren.

In diesem Sinne:

Kein Tag ohne autonomes Zentrum!

Antifa Reutlingen/Tübingen

Solidarität mit der Zelle

Zelle Plakat
Zelle Homepage

Die Stadt Reutlingen versucht mithilfe einer Gaststättenkonzession das AZ „Unter Kontrolle“ zu bringen.
Wir solidarisieren uns mit der Zelle Reutlingen und bitten die Leser_innen dieser Seite sich zu informieren und die Zelle zu unterstützen.

Freiräume erkämpfen und Verteidigen! Überall!

M31

Europäischer Aktionstag gegen den Kapitalismus – 31.03.2012

Aufruf

Seit Monaten spitzt sich die Kredit- und Schuldenkrise in der EU (und global) zu. Auf immer neuen Regierungskonferenzen werden Notprogramme beschlossen, um den Kapitalismus in Europa zu sanieren. Glaubt man Politik und Medien, drohen sonst Zusammenbruch, Rezession und neue Armut. Mit diesem Drohszenario werden marktradikale Reformen durchgesetzt, die unsere Gesellschaft und unser Leben auf Jahrzehnte bestimmen – wenn wir uns nicht wehren. In den ersten Jahren der Krise hieß es, der Kapitalismus müsse gezügelt werden. Banken und Konzerne sollten einen Teil der Lasten tragen, die sie selbst mit verursacht hatten. Doch gerade passiert das genaue Gegenteil: Die Herrschenden in der EU, ihren Mitglieds- und Beitrittsstaaten setzen auf mehr „Wettbewerb“ und einen brutalen Sparkurs, um das „Vertrauen“ und die Profite der Privatwirtschaft zu sichern. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung ihrer Lebensbedingungen. Es zeigt sich: Kapitalismus heißt Krise und Ohnmacht, Armut inmitten von Reichtum. Organisieren wir uns für eine bessere Gesellschaft!

Die Krise hat System
Die kapitalistische Globalisierung der vergangenen Jahrzehnte hat die Konkurrenz der Unternehmen und Standorte intensiviert. Alle führenden Industriestaaten haben ihre Märkte umfassend dereguliert. Sie haben soziale Sicherheiten gestrichen, öffentliche Güter privatisiert, die Rechte von Lohnabhängigen beschnitten und soziale Kontrollen verschärft, im Interesse eines möglichst ungehinderten kapitalistischen Wachstums. Doch selbst in Europa, auf der Sonnenseite dieses weltweiten Systems, wird unser Leben von Jahr zu Jahr unsicherer, und die soziale Spaltung nimmt zu. Diese Entwicklung belastet alles: wie wir lernen, wie wir arbeiten, wie wir mit einander umgehen. In den sogenannten „aufstrebenden Märkten“ herrscht ohnehin eine permanente soziale Krise: Enteignung und skrupellose Ausbeutung mit staatlicher Rückendeckung, für ein nationales Wachstum das nur Privilegierten zu Gute kommt. Die neoliberale Transformation hat auch die Finanzmärkte überkochen lassen. Ob DotCom-Boom, Immobilienfonds oder Derivatehandel – seit Jahren platzen die Spekulationsblasen, auf jeden Boom folgt ein Einbruch. Schuld daran sind nicht „Gier“ und „Korruption“ einer kleinen Elite, wie viele glauben. Schuld ist die alltägliche Profitlogik, der wir alle unterworfen sind, ob wir wollen oder nicht. Doch diese Verhältnisse sind von Menschen gemacht und können daher auch von uns verändert werden.

Das EU-Regime knacken

2011 ist die europäische Schulden- und Währungskrise eskaliert. Einige Staaten stehen vor dem Bankrott, und gefährden damit den Euro. Vordergründig haben diese Staaten „über ihre Verhältnisse gelebt“, und gelten jetzt als „Schuldensünder“. Mit dem Versuch über Schulden kapitalistisches Wachstum anzustoßen, taten sie was alle tun, nur weniger erfolgreich. Ihre Unterstützung durch die Europäische Zentralbank (EZB) und den milliardenschweren „Rettungsfonds“ ESM ist an rücksichtslose Auflagen gebunden. Eine europäische „Schuldenbremse“ soll „die Märkte beruhigen“, natürlich zu Lasten der Lohnabhängigen und Erwerbslosen. Private Profite werden dagegen nicht angetastet. Ähnlich ergeht es den ost- und südosteuropäischen Beitrittskandidaten, die von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF) zu umfassenden Kürzungen und Privatisierungsprogrammen genötigt werden. All das soll das krisenträchtige Wettbewerbsregime der EU schützen, und natürlich die Ansprüche der dominanten Ökonomien Kerneuropas: Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs konnten ihre Interessen fast ungehindert durchsetzen. Kein Zweifel, in vielen Ländern gab es heftigen Protest. Allerdings traten dabei die großen nationalen Gewerkschaften als Schützer ihrer Standortinteressen auf, und forderten allenfalls soziale Trostpflaster. Gleichzeitig sind jedoch überall Basisinitiativen entstanden, um die eigene politische Ohnmacht zu überwinden – hieran gilt es anzuschließen. Denn wenn sich etwas ändern soll, müssen wir selbst dafür sorgen.

Unser Leben in unsere Hände
Die europäische Krisenpolitik ist so spekulativ wie es der Kapitalismus immer war. Denn schärferes Sparen gefährdet die ökonomische Stabilität genau so wie Wachstum auf Pump. Es gibt im Kapitalismus keinen sicheren Weg, nur permanentes Krisenmanagement. Sollen wir unser Leben dafür verschwenden? Besser wir kämpfen gemeinsam gegen das Diktat des Kapitalismus, und organisieren uns endlich europaweit. Der Europäische Aktionstag am 31. März 2012 ist dafür ein erster Schritt. Unsere Demonstrationen in Griechenland, Spanien, Deutschland anderen europäischen Staaten sind mehr als ein Zeichen antikapitalistischer Solidarität. Sie sind schon jetzt Teil einer europaweiten Diskussion und Vernetzung. Wir laden alle emanzipatorischen Initiativen ein, diesen Prozess mit zu gestalten. Wir müssen uns außerhalb der staatstragenden Institutionen organisieren, und einen langen Atem haben. Obwohl die Krise in den europäischen Ländern oft sehr unterschiedlich verläuft, haben wir ein gemeinsames Ziel: Wir wollen den Kapitalismus nicht retten, sondern überwinden. Wir widersetzen uns nationaler Interessenpolitik und nationalistischer Krisenideologie. Die Verteidigung bestehender sozialer Rechte ist wichtig, aber unsere Perspektive muss weiter sein. Wir müssen die fatalen Zwänge des Kapitalismus brechen. “Echte Demokratie”, wie sie in vielen Protesten gefordert wird, das geht nur ohne Kapitalismus, ohne Staat und ohne Nationalismus!

Wichtig!!!

Wichtige Termine!!!

Protest gegen KOPP- Kongress!!!

Wir rufen alle Antirassist_innen, Antisexist_innen und Antifaschist_innen auf sich am 4. Februar ab 9 Uhr an der antifaschistischen Kundgebung am Veranstaltungstort vor dem Kongress- und Tagungszentrum Filderhalle, Bahnhofstraße 61 in Leinfelden-Echterdingen zu beteiligen.

Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 18.02.2012

Mobiveranstaltungen & Tickets:
01.02. // 20 Uhr // Schelling (Tübingen)
03.02. // 20 Uhr // Zelle (Reutlingen) anschließend Soli-Party ab 22 Uhr

Protest gegen den rechtspopulistischen Kongress bei Stuttgart

Protest gegen den rechtspopulistischen Kongress bei Stuttgart am 04.02.2012!
Mit einer Auflage von mehreren zehntausend Exemplaren kann der KOPP-Verlag, mit Sitz in Rottenburg, zu den großen deutschen Verlagen gezählt werden. Sein Repertoire reicht Thematisch von rechtspopulistischer Verschwörungstheorie bis hin zu Revisionismus, von antilinker Hetze bis zum Standort-Nationalismus. 
Im KOPP-Sortiment lassen sich beispielsweise mehrere rassistische und rechtspopulistische Bücher von Udo Ulfkotte finden. Auch ein starker Antifeminismus spielt im Verlag eine Rolle, in den Büchern des wohl bekanntesten Gesichts dieser obskuren Szene, der Moderatorin des Kongresses am Samstag den 4. Februar, der Antifeministin und Ex-Tagesschau-Sprecherin Eva Herman, wird Frauen der Platz am Herd verordnet. Der Kopp-Verlag weist tiefe Verstrickungen zur extremen Rechten auf. Die KOPP-News werden z.b regelmäßig auf Neonazi-Onlineportalen Verlinkt und die KOPP-Bücher nicht selten in extrem rechten Blättern positiv rezitiert. Die einzelnen Autor_innen sind zum Teil auch in der politischen Rechten aktiv (z.B. als Referenten), der Kopp-Verlag wirbt in rechten Blättern oder Mitarbeiter_innen des Verlags sind gleichzeitig Mitglieder extrem rechter Organisationen. So ist beispielsweise ein Sprecher der Kopp-Video-Reihe Wahlkandidat der rechtspopulistischen Pro-Bewegung in Berlin gewesen oder der Filmemacher von exklusiven KOPP-Videos ist Mitglied in der extrem rechten Burschenschaft Danubia München.
Der Charakter des Verlages ist schwer einzuschätzen, da seine thematischen Schwerpunkte breit gefächert sind, was wohl auch die Gefahr birgt. KOPP findet viel Zuspruch in der Gesellschaft, es scheint gerade so als würden Menschen in Zeiten der Krise nach gerade solch kruden Erklärungen suchen, die ihnen der rechtsesotrische Verlag in seinen Büchern liefert. Der Verlag wächst stetig, das Geschäft mit Sensationismus, UFOs und Komplott-Theorien scheint zu boomen. Ebenso wie seine Bücher, ist auch der Kongress am 4. Februar ausgerichtet, den der Kopp-Verlag in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart organisiert.

Wir rufen alle Antirassist_innen, Antisexist_innen und Antifaschist_innen auf sich am 4. Februar ab 9 Uhr an der antifaschistischen Kundgebung am Veranstaltungstort vor dem Kongress- und Tagungszentrum Filderhalle, Bahnhofstraße 61 in Leinfelden-Echterdingen zu beteiligen. Wir lassen das Stelldichein der Hetzer nicht unwidersprochen über die Bühne gehen und werden deutlichen Protest äußern!

Wir fahren gemeinsam aus Tübingen mit dem Flughafensprinter.
Treffpunkt: 8:00uhr Bussteig L
Omnibusbahnhof Tübingen
Abfahrt: 8:13

*** HINTERGRUNDINFOS zum Kopp-Verlag ***
* Stuttgart: Rechtspopulistischer Kongress am 04.02.2012, http://linksunten.indymedia.org/de/node/52549
* Synchronsprecher des Kopp-Verlages ist Rechtspopulist, http://linksunten.indymedia.org/de/node/52860
* Das Jahr hört gut auf: Kopp-Online-TV eingestellt, http://linksunten.indymedia.org/de/node/52560
* kritische Broschüre zum Rottenburger Kopp-Verlag http://linksunten.indymedia.org/de/node/46674

Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 18.02.2012

Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden am 18.02.2012

Mobiveranstaltungen & Tickets:

24.01. // 19 Uhr // franz.K (Reutlingen)

01.02. // 20 Uhr // Schelling (Tübingen)

03.02. // 20 Uhr // Zelle (Reutlingen)
Aller guten Dinge sind drei: Strike three am 18. Februar 2012!!!

In Dresden sind für 2012 am 13. Februar und am 18. Februar Nazidemos angemeldet worden. Diese gilt es wie in den letzten beiden Jahren zu verhindern, damit den Neonazis ein für alle Mal die Lust am Marschieren vergeht. Die Neonazi-Demo am 18. Februar ist traditionell die größere, weil hier Neonazis aus dem gesamten In- und Ausland anreisen.

Deswegen mobilisieren bundesweit und international Antifaschist_innen auf dieses Datum hin zu Gegenprotesten nach Dresden. Denn auch dieses Jahr heißt es wieder: Einfach mal aufstehen und sich widersetzen bzw. wieder setzen! Es geht aber um mehr als nur um die Verhinderung des vermutlich europaweit größten Neonazi-Aufmarsches. Dresden ist auch der Ort an dem die NPD erstmals nach Jahrzehnten gleich zweimal hintereinander in den Landtag einziehen konnte. Anders als von den Politiker_innen vor Ort gerne dargestellt, kommen nicht nur Neonazis nach Dresden, sie sind längst schon da. Sie betreiben in Dresden ihre Läden, veranstalten Konzerte oder sitzen im Parlament.

Dagegen gilt es ein sichtbares Zeichen zu setzen! Genauso gilt es ein deutliches Zeichen zu setzen gegen die Polizeirepression und Bespitzelung im letzten Jahr. Da etwa 20 Antifaschist_innen aus Tübingen/Reutlingen wegen ihrer Beteiligung an den Protesten im Nachgang Polizei-Repression erfuhren, lautet unser spezielles Motto für 2012: „Dresden: Jetzt erst recht!“

afa

go2dresden

Infoveranstaltung + Bustickets: 20:00 Uhr

Freitag, 03.02.12
Zelle Reutlingen
Wie jedes Jahr versuchen auch 2012 wieder tausende (Neo-)Nazis unter dem Schutz der Polizei durch Dresden zu marschieren. Dabei versuchen sie die Nazis, die 1945 bei der Bombardierung Dresdens umgekommen sind, als Opfer darzustellen. Dieser Verfälschung der Geschichte gilt es entschlossen entgegen zu treten. Knüpfen wir an die erfolgreichen Blockaden der letzten 2 Jahre an und fahren erneut zahlreich nach Dresden. Keine Basis für Geschichtsverfälschung und rechte Umtriebe!

afa
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Vortrag: Militanter Neonazismus in Vergangenheit und Gegenwart

Vortrag: Militanter Neonazismus in Vergangenheit und Gegenwart

Dienstag 20.12.11
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn 20Uhr
Franz.K
Unter den Linden 23
72762 Reutlingen

Nicht erst die kürzlich öffentlich gewordene „Terror-Serie“
des„Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU), auf deren
Konto mindestens 10 Tote gehen, sind die ersten dieser Art.
Es gab in den letzten Jahrzehnten eine Vielzahl von
neonazistisch motivierten Morden, Brandstiftungen und
Bombenattentaten, wie zum Beispiel das Attentat auf das
Oktoberfest 1980, der Brandanschlag auf die Münchener
Discothek „Liverpool“ 1984 oder der versuchte Sprengstoff-
anschlag auf die Grundsteinlegung des Jüdischen
Gemeindehaus in München im Jahr 2003. Der Vortrag soll
eine kritische Beleuchtung der Geschichte des rechten
Terrors, seiner Formen und der Akteur_innen geben und
versucht das Phänomen „Rechtsterrorismus“ zu fassen.
Robert Andreasch ist freier Journalist und Mitarbeiter des
A.I.D.A.-Archivs und schreibt Artikel in verschiedenen
antifaschistischen Zeitschriften wie z.B. „Der rechte Rand“.

Begleitend wird auf die regionalen Bezüge hierzu einge-
gangen. Was haben oben genannte Anschläge, ein anti-
semitischer Doppelmord in Erlangen und die „Wehrsport-
gruppe Hoffmann“ mit der Region Reutlingen / Tübingen zu
tun? Auch die Rolle des regionalen Rechtsaußen Axel
Heinzmann wird beleuchtet.
Lucius Teidelbaum ist Historiker und Experte der rechten
Szene und schreibt Artikel in verschiedenen
antifaschistischen Zeitschriften wie z.B. „Der rechte Rand“.

Dienstag 20.12.11
Beginn 20Uhr
franz.K (Reutlingen)

Antifa Reutlingen Tübingen

Unterstützt von ver.di Medien Tübingen



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