Tickets für die Anreise zu den Protesten gegen den AfD-Bundesparteitag

Leider ist es uns nicht möglich einen Mobivortrag für Köln zu organisieren.
Stattdessen könnt ihr am 12.4. Tickets für die gemeinsame Anreise in der Hausbar der Schellingstraße 6 erwerben und, wie bereits bekannt gegeben, am 19.4. ebenfalls in der Hausbar.
Wir freuen uns über einen Unkostenbeitrag von 20 Euro, 15 Euro sind aber auch okay wenn ihrs nicht so habt, der Solibeitrag wäre 25 Euro.

Fahrt mit uns nach Köln.
Nationalismus ist kein Alternative!

Den AfD-Bundesparteitag verhindern – Anreise aus Tübingen/Reutlingen

Am 22. und 23.4.2017 steht Köln ein Ereignis bevor, auf das die Stadt gut verzichten könnte: Der Bundesparteitag der AfD. Die AfD hat Köln als Austragungsort ihres Parteitages nicht zufällig gewählt. Die Domstadt ist seit den sexualisierten Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt. Die Tatsache, dass die Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht von Menschen ausgegangen sein soll, die als „Nordafrikaner“ kulturalisiert wurden, brachte diese Gewalt in den Fokus des deutschen Staates – denn so wurde sie anzeigbar und verfolgbar. Diese Gewalt wurde nur sichtbar als ihre, national gedeutete, Form der Gewalt von „Fremden“. Sie blieb gerade dadurch in ihrer tagtäglichen patriarchalen Erscheinung unsichtbar. Der Sichtbarmachung von sexualisierter Gewalt hat die Poblembewältigung der bürgerlichen Gesellschaft nicht genützt – wohl aber zahlreichen völkischen Gruppierungen, die den sich als Frauenrechte schützend gerierenden Rassismus dankend als Ticket annahmen, mit dem sie an der Debatte der Mitte der Gesellschaft teilnehmen konnten. Die AfD ist die jüngste in dieser Reihe von Hässlichkeiten.
Eingemietet hat sie sich in Köln im edlen Maritim-Hotel, das sich nicht zu schade ist, der parlamentarischen Stimme der Koalition aus völkischem Mob und Elite eine Heimat zu bieten. Verwiesen wird darauf, dass die AfD eine demokratische Partei wie alle anderen auch sei.
Der Maritim-Hotelgruppe mögen ihre Geschäftsinteressen wichtiger sein, wir jedoch werden die AfD auf eine Art und Weise willkommen heißen, die diesen völkischen Deppen angemessener ist. In der Vergangenheit ist es linken, emanzipatorischen Kräften schon oftmals gelungen, zu diesem Zweck tausende Menschen auf die Straße zu bringen.

Hier findet ihr den kompletten Aufruf der NIKA-Kampagne und weitere Infos zum Tag in Köln.

Wir organisieren eine gemeinsame Anreise zu den Protesten gegen den Parteitag.
Außerdem wird es in der Woche vom 10.04. einen Mobivortrag geben, genaueres erfahrt ihr bald hier. Bei diesem Vortrag könnt ihr auch Tickets für die gemeinsame Anreise erwerben, sowie am 19.04. in der Hausbar der Schellingstraße 6. Hierfür würden wir uns über einen Unkostenbeitrag von 20 Euro freuen, für Menschen mit wenig Geld haben wir 15 Euro angesetzt, der Solibeitrag wäre 25 Euro.

Fahrt mit uns nach Köln.
Nationalismus ist kein Alternative!

30.03.2017 | Vortrag: Erkenntnisse aus dem NSU Prozess – der tiefe Staat – institutioneller Rassismus – antifaschistische Handlungsperspektive

Hier ein Veranstaltungshinweis von unserer Seite:

Am 30.03.17 um 20.00 Uhr wird es in der Zelle in Reutlingen einen Vortrag zu den Erkenntnissen, welche wir aus dem NSU Prozess ziehen können, geben. Referent ist Alexander Hoffmann, welcher als Rechtsanwalt als Nebenklägervertreter innerhalb des NSU Prozess tätig war.

Ablauf:
- Aktueller Bericht über NSU Prozess, dann Fragen hierzu (1 Std)

- Darstellung der Fakten, die eine staatliche Verstrickung in die Nazimorde nahelegen und politische Einschätzung auch hinsichtlich antifaschistischer Strategien hierzu (ca. 1/2 Std)

- Danach Fragen/Diskussion (spätestens 22:00 Uhr Ende)

Veranstalter_innen des Vortrags: Antirepressionsgruppe PROFAN Reutlingen/Tübingen in Kooperation mit der ZELLE und BASICS|RT

Das wird sicherlich ein interessanter Vortrag mit Fragen und Anregungen, mit denen sich in der antifaschistischen Linken unbedingt auseinandergesetzt werden muss!

Tickets zur Anreise gegen den Naziaufmarsch in Würzburg

Falls ihr das noch nicht getan habt, gibt es an folgenden Tagen nochmal die Möglichkeit Tickets zu kaufen:
Montag, 13.02.17 ab 19 Uhr beim Otfr im Epplehaus
Mittwoch, 15.02.17 während der Hausbar in der Schellingstraße 6

08.02.17 | Mobi-Vortrag gegen den Aufmarsch des III. Wegs in Würzburg

Am Mittwoch den 08.02. findet ein Mobi-Vortrag bezüglich der Proteste gegen den Aufmarsch des III. Wegs am 18.02 in Würzburg statt.
Dort wird es auch Tickets für eine gemeinsame An- und Abreise mit dem Bus/ mit Autos zu kaufen geben.
(Ermäßigt: 10,-€; Normalpreis: 15,-€; Soli: 20,00€)

Ort? – Schellingstraße 6
Uhrzeit? – 20 Uhr

Lasst uns gemeinsam den 18.02 für die Nazis zum Desaster machen!
Wir werden ihnen nicht Chance geben, diesen Tag in guter Erinnerung zu behalten!

Zugtreffpunkt zu den Protesten gegen den Neujahrsempfang der AfD

Das Otfr hat Treffpunkte zu den Protesten gegen den Neujahrsempfang der AfD im Reutlinger Spitalhof am 27.01. veröffentlicht:

Zugtreffpunkt für Tübingen
17:00 Uhr | Hbf Tübingen

Treffpunkt für Reutlingen
17:30 Uhr | Spitalhof am Marktplatz Reutlingen

Außerdem findet ihr hier auch den Aufruf des Otfr.

Bundesweiter Aufmarsch des „III. Weg“ im unterfränkischen Würzburg

Hier ein Aufruf der Antifa Würzburg:
„Für den 18. Februar mobilisiert die Nazipartei „Der III. Weg“ bundesweit
zu einem „Gedenkmarsch“ nach Würzburg. Dieser soll anlässlich der
Bombardierung Dresdens am 13.02.1945 in Zukunft jährlich stattfinden.
Gewohnt widerlich versucht die Nachfolgeorganisation des verbotenen
Freien Netz Süd (FNS) hierbei an den Opfermythos eines unschuldigen
Nazi-Deutschlands anzuknüpfen. Sie propagieren dabei falsche Todeszahlen
und verwenden den abscheulichen Begriff des „Bombenholocaust“. Dieser
Geschichtsrevisionismus setzt die industrielle Tötung von sechs
Millionen Menschen gleich mit Kriegshandlungen, die das Ziel hatten den
deutschen Faschismus zu beenden. Genauso wie Dresden war auch Würzburg
keine unschuldige Stadt (mehr Infos:
http://antifawuerzburg.blogsport.eu/2016/03/deutsche-taeter-sind-keine-opfer-gegen-den-mythos-der-unschuldigen-stadt-wuerzburg/).

Solche „Gedenkmärsche“ der Nazis kennen wir bereits beispielsweise aus
Dresden und Magdeburg. In Dresden versammelten sich früher zu diesem
Anlass bis zu 5.000 Nazis. Dass dem nicht mehr so ist, ist auf
andauerndes antifaschistisches und radikales Engagement und Blockaden
zurückzuführen. Wir dürfen nicht zulassen, dass der diesjährige
Aufmarsch für die Nazis zum Erfolg wird.
Denn der „III. Weg“ ist brandgefährlich. Sie beziehen sich ideologisch
direkt auf den historischen Nationalsozialismus. Antisemitismus und
Rassismus sind zentral für ihre Hetze. Gerade jetzt wo rechten
Stammtischparolen täglich Taten folgen, dürfen wir den Nazis keinen Raum
für eine Machtdemonstration geben.
Wir unterstützen die Demonstration von „Würzburg lebt Respekt – Nazis
stoppen“, doch unserer Meinung nach muss der Protest auch noch weiter
gehen. Organisiert euch, seid kreativ und passt aufeinander auf, damit
wir gemeinsam und direkt konsequenten Widerstand gegen die Nazis leisten
können.
Kein Vergeben, Kein Vergessen!

Weitere Infos folgen zeitnah auf unserer Homepage:
antifawuerzburg.blogsport.eu“

AfD plant Neujahrsempfang in Reutlingen

Die AfD plant für den 27.01.2017 wieder einen Neujahrsempfang im Reutlinger Spitalhof.
Weitere Infos dazu finder ihr hier.
Haltet die Augen offen für Hinweise auf Gegenproteste.

NSU in Zwickau: Kein Gras drüber wachsen lassen! Gegen Nazi-Terror und den rassistischen Normalzustand.

05.11.2016 | 14 Uhr
Zwickau Bahnhof
Demonstration gegen den rassistischen Normalzustand

Am 04.11.2016 jährt sich die Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zum fünften Mal. Nirgendwo lässt sich der gesamtgesellschaftliche Rassismus in Deutschland derart deutlich aufzeigen, wie an den Taten des NSU und deren Aufarbeitung. Das Kerntrio, das jahrelang „unentdeckt“ durch die Bundesrepublik ziehen konnte, war verantwortlich für die neun rassistischen Morde an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat, sowie für den Mord an Michèle Kiesewetter. Bei den drei Sprengstoffanschlägen in Köln und Nürnberg wurden viele Menschen verletzt, nur durch Glück wurde niemand getötet.

Ermöglicht wurde diese Terrorserie durch einen Rassismus, der das Handeln der meisten Menschen in diesem Land, staatlicher Behörden und der Polizei bestimmt. Rund um die Taten des NSU zeigt sich eine arbeitsteilige Verknüpfung von schweigender bis zustimmender Bevölkerung und den mörderischen Aktionen der Neonazis. Von ihrer völkischen Ideologie angetrieben mordete die Gruppe um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt und wurde dabei von einem bundesweiten Netzwerk von Neonazis unterstützt. In diesem tummelten sich, wie wir heute wissen, über 40 Informant*innen von Polizei und Verfassungsschutz. Viele von ihnen leisteten finanzielle und strukturelle Aufbauarbeit in den entscheidenden Neonazi-Organisationen der 90er-Jahre. Der Thüringer Heimatschutz, in dem auch das spätere NSU-Kerntrio aktiv war, wurde bspw. vom V-Mann Tino Brandt aufgebaut. Später leitete er Gelder des Thüringer Verfassungsschutzes über Mittelsmänner an die inzwischen Untergetauchten weiter und berichtete seinem V-Mann Führer, wohin die Drei „verschwunden“ waren. Diese Informationen führten bekanntlich zu keiner Festnahme von Böhnhardt, Zschäpe und Mundlos.

Damit leisteten auch die staatlichen Behörden ihren Beitrag bei der politischen Sozialisierung und dem Leben der Drei im „Untergrund“. Zudem verhinderten die rassistisch strukturierten Ermittlungen gegen die Angehörigen der Opfer das Ermitteln der tatsächlichen Täter*innen. Bereits an den Namen der in der Mord- und Anschlagsserie ermittelnden Sonderkommissionen „Halbmond“ und „Bosporus“ zeigt sich der institutionelle Rassismus, der die Taten als „Ausländerkriminalität“ deuten wollte. Das wird insbesondere an einem LKA-Gutachten deutlich: „Vor dem Hintergrund, dass die Tötung von Menschen in unserem Kulturkreis mit einem hohen Tabu belegt ist, ist abzuleiten, dass der Täter hinsichtlich seines Verhaltenssystems weit außerhalb des hiesigen Normen- und Wertesystems verortet ist“. Somit sei davon auszugehen, dass die Täter*innen „im Ausland aufwuchsen oder immer noch dort leben“.

Auf medialer Ebene setzten sich diese rassistischen Deutungen durch. Die Nürnberger Zeitung prägte für die neun Morde den abschätzigen Ausdruck „Döner-Morde“, der von der bundesdeutschen Medienlandschaft bereitwillig übernommen wurde. Auch die radikale Linke folgte dieser Interpretation insofern, als dass ihr ein rassistisches Motiv der Mörder*innen bis zur Selbstenttarnung des NSU im November 2011 nicht in den Sinn kam. Die Versuche der Angehörigen, einen möglichen rassistischen Hintergrund in Interviews oder auf Demos zu benennen, wie z.B. mit der Forderung „Kein 10. Opfer“ auf Demonstrationen in Dortmund und Kassel im Mai/Juni 2006, blieben ungehört.

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Neuigkeiten zum Bus der Grenzgänger

Laut der Autonomen Antifa Freiburg, gibt es Neuigkeiten zum Bus der Grenzgänger:

Bombenanschläge und Nazibusse zur Einheitsfeier

Im Vorfeld der Einheitsfeierlichkeiten am 3. Oktober wurden in Dresden am Abend des 26. September Bombenanschläge auf die Fatih-Camii-Moschee an der Hühndorfer Straße im Stadtteil Cotta und auf das Kongresszentrum an der Devrientstraße am südlichen Elbufer unweit der Altstadt verübt. Bei den Anschlägen entstand Sachschaden, aber es wurde niemand verletzt. Kurz darauf wurde auf Indymedia linksunten ein offensichtlich von Nazis formuliertes „Bekennerschreiben“ veröffentlicht, mit dem AntifaschistInnen die Verantwortung für die Anschläge zugeschoben werden sollte. Das Fake-Posting wurde vom sächsischen CDU-Innenminister Markus Ulbig dankbar aufgegriffen, um das säschsische Naziproblem zu verharmlosen und die Unfähigkeit von Polizei und Verfassungsschutz bei den Ermittlungen nach den TäterInnen zu kaschieren. Am 29. September wurde an der Dresdner Marienbrücke eine Sprengsatz-Attrappe gefunden.
Neben diversen linken Demonstrationen wollen am 3. Oktober auch Nazis in Dresden auf die Straße gehen. Zum „Tag der Einheit der Bürgerbewegungen“ gibt es aus Baden-Württemberg zwei konkurrierende Nazibusse. Einer der Busse wird von Ester Seitz organisiert, die in letzter Zeit durch die Organisation von Naziaufmärschen in Karlsruhe auffiel und mittlerweile in Heilbronn wohnen soll. Der von Seitz organisierte Bus soll von Speyer über Karlsruhe, Stuttgart und Öhringen nach Dresden fahren. Der andere Nazibus wird vom AfDler Reinhard Eiberger aus Mössingen organisiert und soll von Reutlingen über Stuttgart nach Dresden fahren.“ (Quelle)



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