Archiv für Mai 2017

15.06.17 | Tübingen | Nachttanzdemo – Lieber tanz ich, als G20

Lieber Tanz ich, als G20 – Nachttanzdemo

Am 7. und 8. Juli kommen die Regierenden der 19 größten Industrienationen der Welt und Europa mit ihren Anhängseln und Berater*innen nach Hamburg. Bei diesem Treffen handelt es sich um eine Inszenierung einer Zusammenarbeit dieser Nationen in wirtschaftlichen Fragen. Aber wer denkt, dass die (z. T. gewählten) Regierungen dort Entscheidungen treffen und das auch noch als demokratischen Akt bezeichnen, hat weit gefehlt. Denn auch Organisationen wie z.B. UNO, Weltbank, Weltwährungsfonds, WTO oder OECD nehmen daran teil, denn sie haben -Wunder oh Wunder- ein wirtschaftliches Interesse an diesem Treffen.

Das ausgerechnet die Regierenden ein Treffen in Hamburg veranstalten wollen grenzt an Wahnsinn, denn die Stadt ist geprägt von einer starken Linken und linksradikalen Bewegung, welche sich auch heute immer wieder deutlich gegen die herrschenden Verhältnisse zur Wehr setzt. Darüber hinaus ist es ein Sicherheitsrisiko für Menschen die ihre demokratischen Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und auch auf Blockaden wahrnehmen wollen. Es gibt gute Gründe, warum diese Treffen in Europa seid 2001 in Genua nicht mehr in großen Städten stattfinden. Einer von ihnen ist die Ermordung des Aktivisten Carlo Giuliani am 20. Juli 2001 während dieses Gipfels.

Wir blicken voller Vorfreude nach Hamburg, denn an diesen Tage werden wir den Herrschenden Hamburg nicht überlassen und ein Fest des internationalen, antikapitalistischen Widerstands feiern. Trotzdem haben wir auch großen Respekt vor den zu erwartenden Repressalien, die wieder einmal bis zur Aussetzung des Schengener Abkommens und noch viel weiter reichen werden. Nicht nur für uns, die wir zu den Protesten anreisen werden, sind diese Einschnitte spürbar. Für Geflüchtete die über die Grenzen nach Deutschland einreisen wollen, birgt dies eine Enorme Gefahr. Auch die Hamburger*innen werden vor allem in den an die Messehallen grenzenden Stadtteile und um die Elbphilharmonie mit schweren Einschnitten in deren Grundrechte wie z.B. Bewegungsfreiheit und Privatsphäre zu kämpfen haben.

Aber was hat das nun alles mit Tübingen zu tun?

In Tübingen und auch in Reutlingen gibt es viele Menschen, die planen, zum G20 Gipfel nach Hamburg zu reisen. Sie wollen die internationale mediale Aufmerksamkeit nutzen, um ihren Unmut über die Politik der Mächtigen, gegen die Herrschenden, oder gegen den Kapitalismus selbst, gemeinsam auszudrücken. Wir wollen mit dieser Demonstration einen Teil zur Mobilisierung beitragen und auch den Menschen die nicht nach Hamburg fahren, die Möglichkeit geben, sich auf der Straße gegen die kapitalistischen Verhältnisse und G20 stark zu machen!

Deshalb rufen wir dazu auf, die Wut in unseren Bäuchen tanzend auf die Straßen Tübingens zu tragen, für eine Welt in der wir selbstverwaltet, basisdemokratisch und solidarisch zusammen leben können. Bringt eure Freund*innen, Familien und Arbeitskolleg*innen mit und bastelt fleißig für eine Demonstration mit buntem, schrillem und unangepassten Außenbild.

Lasst uns die Verhältnisse zum Tanzen bringen, denn:
The only good system is a Soundsystem.
Her mit dem Schönen Leben für alle!

15.06.17 | 18 Uhr | Epplehaus Tübingen
(Mit AntiRep-Soli Aftershowparty im Epple ab 22Uhr)

Weitere Termine:

06.06.17 um 20 Uhr im Epplehaus Mobilisierungsveranstaltung zur Aktion im Hamburger Hafen
24.06.17 um 14 Uhr im Wohnprojekt 009, Provenceweg3 in Tübingen Aktionstraining für den G20
20.06.17 20Uhr Club Voltaire Podium Mit Vertreter*innen verschiedener Gruppen zum G20
05.07.17 Gemeinsame Busanreise zum G20 Gipfel aus Tübingen
06.07.17 – 08.07.17 Internationale Aktionstage in Hamburg gegen G20 & Kapitalismus

20.06.17 | Tübingen | Podium zu den G20-Protesten

24.06.17 | Tübingen | Aktions- und Blockadetraining für Proteste gegen G20 in Hamburg

05. – 08.07.17 | Hamburg | G20-Gipfel

Aktions- und Blockadetraining für Proteste gegen G20 in Hamburg

In Rollenspielen und Übungen bereiten wir uns gemeinsam mit einem Trainer aus dem Aktionstrainer*innen-Netzwerk „skills for action“ (skillsforaction.wordpress.com) auf Aktionen des Zivilen Ungehorsams gegen die G20 in Hamburg vor.

Dabei wird es auch um Themen wie Bezugsgruppen, Entscheidungsfindung, Durchfließen, Blockieren, Rechtliches und Out of Action gehen. Außerdem wird es natürlich Raum für Fragen geben.

24.06.17 | 14-18 Uhr | Hauscafé des Wohnprojekts 009
Provenceweg 3 | Tübingen

Desweiteren ist ein Podium mit Vertreter*innen verschiedener Gruppen zu den G20-Protesten in Hamburg am 20. Juni, 20 Uhr im Club Voltaire geplant.
Weitere Termine in Tübingen zum Thema G20 findet ihr unter anderem bald auf dieser homepage.

Tagblatt-Artikel: „Burschi-Gegner blockieren Bürgerschoppen“

Das Schwäbische Tagblatt hat einen Artikel zum „Bürgerfrühschoppen“ am vergangenen Sonntag geschrieben:

Burschi-Gegner blockieren Bürgerschoppen
Polizeieinsatz gegen die Antifa auf dem Holzmarkt / Ein Demonstrant wird weggetragen

Beim neunten Bürgerfrühschoppen, zu dem der Arbeitskreis Tübinger Verbindungen (AKTV) eingeladen hatte, kam es am Sonntag zu Zwischenfällen mit Demonstranten

Mehr als 30 Verbindungsgegner blockierten die Eingänge zum Platz vor der Alten Burse und wurden schließlich von der Polizei zur Seite gedrängt. Ein Demonstrant wurde zu Boden gedrückt und von Polizisten weggetragen. Die Veranstaltung mit rund 400 Gästen fand daher mit einer Verzögerung von einer halben Stunde statt.

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hielt, wie schon in den vergangenen Jahren, eine Eröffnungsrede, bei der er diesmal gegen Trillerpfeifen, Geschrei und Sirenen der Burschenschaftsgegner ankämpfen musste. Palmer dankte den Polizeibeamten für ihre Arbeit und verurteilte die Art und Weise, mit der die Demonstranten vorgingen: „Dass die Veranstaltung gestört wird und man am Reden gehindert wird, kann der Rechtsstaat nicht tolerieren.“ Es sei jedoch auch problematisch, dass in manchen Burschenschaften noch immer keine Frauen zugelassen werden – und es sei wichtig, gegen Rechtsextremismus entschieden vorzugehen.

50 Demonstranten auf Holzmarkt

Die Antifa Tübingen-Reutlingen hatte mit Flyern dazu aufgerufen, den Bürgerfrühschoppen zu blockieren und „rechten Eliten keine Plattform zu bieten“. Zusätzlich zur Blockade waren auf dem Holzmarkt den gesamten Vormittag über rund 50 Demonstranten, die Informationszettel verteilten und mit den Passanten sprachen. „Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit Studentenverbindungen“, sagte ein Burschenschaftsgegner zum TAGBLATT. Die öffentliche Präsenz von Burschenschaften solle in Tübingen nicht zur Normalität werden.

Andreas Strecke, Vorsitzender des AKTV, zeigte kein Verständnis für die Demonstrierenden und war dennoch „zufrieden mit der Veranstaltung an sich“. Er bestritt die Vorwürfe, die Burschenschaften seien sexistisch und rassistisch. Strecke erinnerte daran, dass in manchen Verbindungen „auch Frauen und ausländische Mitbürger“ als reguläre Mitglieder aufgenommen würden.

Vor der Alten Burse wurden die Gäste gestern von dem Fuxenstall der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte mit Essen und Trinken versorgt. Für die musikalische Begleitung war in diesem Jahr die Winzerkapelle Unterjesingen zuständig.

PM zu den Blockaden gegen den „Bürgerfrühschoppen“ der Tübinger Verbindungen

Am frühen Morgen des 14.05.17 versammelten sich um die 70 Verbindungsgegner*innen auf dem Tübinger Holzmarkt um auf der Kundgebung der „Tübinger Initiative gegen Verbindungen“ gegen den alljährlichen „Bürgerfrühschoppen“ vor der Burse zu protestieren.
Die Kundgebung wurde durch Rede – und Musikbeiträge sowie einem Infostand untermalt.
Es wurde Kritik am Sexismus der Verbindungen und der Gesellschaft allgemein geübt, sowie auf die Geschichte, den Männlichkeitskult und die Hierarchien der Korporierten eingegangen.
Während der Kundgebung gab es im Rahmen des Aktionsmonats „Freie Kommunikation gegen Rechts“ des Radiosenders Wüste Welle eine Sondersendung, welche die Kundgebung inhaltlich und musikalisch begleitete.

Unabhängig von der Kundgebung versammelten sich um 09:30 Uhr an den beiden Eingängen zum Platz vor der Burse zwei bunte Gruppen von jeweils gut 25 Menschen. Über mitgebrachte Radiogeräte wurde die Sendung der Wüste Welle empfangen und die Durchgänge mit Transparenten versperrt.
Im Laufe der Zeit versammelten sich vor den Blockaden immer mehr Verbindungsmitglieder, bis schlussendlich fast alle BesucherIinnen des „Bürgerfrühschoppens“ frustriert vor den Absperrungen verharren mussten.
Die Blockierenden hatten durchweg gute Laune, es wurde zur Musik aus den Radios getanzt und Parolen gerufen, in welchen die Positionen der Verbindungen kritisiert wurden.
Polizei und Ordnungsamt hatten trotz Ankündigung offensichtlich nicht mit Blockaden gerechnet. Es waren zu Beginn nur fünf Polizist*innen und einige Vertreter*innen des Ordnungsamts vor Ort.
Somit konnte der Platz, außer von Mitgliedern der Feuerwehr, auf Grund der Blockaden nicht betreten werden, obwohl der Beginn der Veranstaltung auf 10 Uhr angekündigt war.
Im Laufe der Zeit füllten sich die Straßen vor den Absperrungen jedoch auch mit immer mehr Polizist*innen, so dass die Blockaden ab etwa 11:15 Uhr leider nicht mehr gehalten werden konnten und geräumt wurden.
Hierbei gingen die Beamt*innen nicht gerade zimperlich vor. Diverse Jacken, Brillen und Rucksäcke wurden beschädigt, Menschen gewürgt und Haare heraus gerissen. Einer am Boden liegenden Person wurde, trotz des Hinweises an die Polizist*innen, dass vor ihren Füßen ein Mensch liegt, mit dem Kommentar „Ist mir scheiß egal“, in den Bauch getreten, woraufhin sie einen Kreislaufzusammenbruch erlitt.
Auch nach den Räumungen ließen es sich einige Verbindungskritiker*innen nicht nehmen direkt am Veranstaltungsort ihren Protest zu äußern und den Ablauf durch Pfeifen, Sirenen und Sprechchöre zu stören.

Oberbürgermeister Palmer war natürlich auch mit den Verbindungen vor Ort, hielt auf dem „Bürgerfrühschoppen“ eine Rede und lies es sich, wie zu erwarten, nicht nehmen auf facebook diffamierende Kommentare über die Blockierer*innen von sich zu geben.
Dies reiht sich nahtlos in Palmers rückwärtsgewandte Äußerungen der letzten Zeit ein.

Der Pressesprecher der organisierenden Gruppen, Alex Sofo, äußerte sich erfreut: „Es ist uns gelungen die BesucherInnen des „Bürgerfrühschoppens“ über eine Stunde am Betreten des Platzes zu hindern und dadurch den Beginn der Veranstaltung zu verzögern. Dadurch haben wir ein deutliches Zeichen gegen das Hofieren studentischer Verbindungen durch die Stadt Tübingen gesetzt. Mit einer größeren Beteiligung an den Blockaden hätte zwar mehr erreicht werden können, trotzdem sind wir motiviert im nächsten Jahr wieder zu kommen und der Normalisierung von reaktionären Positionen entgegenzuwirken.“

Rechten Eliten keine Plattform bieten!

Bilder von den Aktionen findet ihr hier.

*[ART]* – Antifa Reutlingen Tübingen
Antifa (Aufbau) Tübingen

Den „Bürgerfrühschoppen“ der Tübinger Verbindungen verhindern! – Letzte Infos

Nach wie vor rufen wir dazu auf den „Bürgerfrühschoppen“ vor der Burse in Tübingen am kommenden Sonntag zu blockieren. Warum wir das für wichtig halten könnt ihr unserem Aufruf entnehmen. Für weitere Kritik an Verbindungen könnt ihr einen Blick auf die Seite der Kampagne „Verbindungen auflösen“ werfen.

Um möglichst erfolgreich in den Tag zu starten geht es am Sonntag schon recht früh los. Kommt pünktlich um 8:30 Uhr zur Kundgebung der Tübinger Initiative gegen Verbindungen auf dem Holzmarkt. Bringt gute Laune, Snacks, eure Freund*innen und transportable Radios mit.
Für die Blockaden wird es einen EA geben. Die Nummer erfahrt ihr am Sonntag. Außerdem legen wir euch nahe Bezugsgruppen zu bilden.
Wenn du jetzt denkst „Hä, Bezugsgruppen, EA, what?!“, dann findest du hier Informaionen zu EA, Bezugsgruppen und einigem mehr.

Das Wetter soll übrigens gut werden. Also raus aus den Federn…

Sonntag, 14.05.17
8:30 Uhr | Holzmarkt Tübingen
Radios nicht vergessen!

Gegen die Tübinger Normalität – „Bürgerfrühschoppen“ blockieren!
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In Zusammenarbeit mit der Antifa (Aufbau) Tübingen

14.05.17 | Den „Bürgerfrühschoppen“ der Tübinger Verbindungen verhindern!

Am 14. Mai 2017 soll wieder einmal der vom Arbeitskreis Tübinger Verbindungen (AKTV) veranstaltete „Bürgerfrühschoppen“ vor der Alten Burse stattfinden. Dieser stellt ein identitätsstiftendes Event für Tübinger Verbindungen dar. Man kommt zusammen, trinkt Bier, isst Bratwürste und gibt sich bürgernah. Der seit 2009 stattfindende Bürgerfrühschoppen wurde als Ersatz für das jährliche „Maisingen“ der Tübinger Verbindungen etabliert, da jenes immer wieder von starken Gegenprotesten begleitet und gestört wurde. Beim „Maisingen“ zogen die Korporierten in einem Fackelmarsch in der Nacht auf den 1. Mai vom Österberg zum Tübinger Holzmarkt. Dabei wurden deutschtümliche Lieder gesungen.

Beim „Bürgerfrüschoppen“ 2015 lobte Boris Palmer, welcher seit Jahren Begrüßungsworte bei selbigem spricht und ein äußerst gutes Verhältnis zu den Tübinger Verbindungen pflegt, dass es in diesem Jahr zu keinen Störungen durch Verbindungskritiker_innen gekommen sei. Dies zeige laut Palmer, dass der „Bürgerfrühschoppen“ nun zur Normalität gehöre. Palmer betreibt diese Normalisierung von Studentenverbindungen im Tübinger Stadtbild nicht nur durch seine Unterstützung des „Bürgerfrühschoppens“, sondern auch, indem er 2016 eine Zusammenarbeit des Stadtmuseums und des AKTVs herstellte, um den Verbindungen eine Ausstellung in eben jenem zu ermöglichen, welche diese sogleich zur eigenen Selbstdarstellung nutzten. Wer in dieser Ausstellung nach einer kritischen und ausgewogenen Betrachtung von Verbindungen suchte, suchte vergeblich.
Dieser scheinbaren Normalität möchten wir uns nun vehement entgegen stellen.

Bei studentischen Verbindungen handelt es sich in der überwiegenden Mehrzahl immer noch um reaktionäre und elitäre Strukturen.
Auf der einen Seite tragen sie dazu bei, die Machtverhältnisse innerhalb unserer kapitalistischen Gesellschaft zu stabilisieren, indem sie als Karrierenetzwerke fungieren, durch welche die Zusammensetzung der herrschenden Eliten geschlossen und konstant gehalten wird. Auf der anderen Seite sind Verbindungen Orte von Sexismus, in denen an veralteten Männer- und Frauenbildern festgehalten wird. Außerdem handelt es sich bei Studentenverbindungen um Institutionen, in denen ihre Mitglieder durch Rituale und Strafen diszipliniert und in ganz bestimmte Rollen eingepasst werden. Es geht um die Vermittlung von patriotischen, sexistischen und auch rassistischen Werten. Außerdem soll die Bereitschaft hergestellt werden, sich als Einzelne_r in jedem Fall der Gruppe unterzuordnen, auch wenn es den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen widerspricht.

Verbindungen festigen also sexistische, rassistische und kapitalistische Machtverhältnisse. Gleichzeitig sind ihre Inhalte oftmals noch reaktionärer als die gesamtgesellschaftlichen Zustände selbst. Dadurch tragen sie einen Teil zum derzeitigen Rechtsruck in Deutschland bei. Damit stehen sie dem Projekt einer emanzipatorischen und gerechten Gesellschaft nicht nur entgegen, sondern stehen viel mehr für eine Zuspitzung von gesellschaftlichen Missständen wie sozialer Ungleichheit, Wohnungsnot und Diskriminierung.
Deshalb ist es wichtig, sich den Studentenverbindungen entgegenzustellen und ihren „Bürgerfrühschoppen“ zu blockieren.
Kommt gerne verkleidet, bringt Dinge mit, um euren Protest auszudrücken und vergesst nicht, tragbare Radiogeräte mitzubringen, damit wir dem „Bürgerfrühschoppen“ ordentlich auf die Nerven gehen können.

Kommt zur Kundgebung, seit laut und bunt!
Lasst elitäre und reaktionäre Verbindungen nicht zur Normalität werden!

14.05.17 | 8:30 Uhr | Holzmarkt Tübingen