Archiv der Kategorie 'Allgemein'

UPDATE // Veranstaltungsorte

Der Vortrag „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte innerhalb der deutschen Linken“ wie auch Filmvorführung „Die Konspirantinnen“ finden beide im Hörsaal 24 im Kupferbau statt. [Der Kupferbau ist das Gebäude neben dem Stadtfriedhof; Hölderlinstr. 5]

Filmvorführung: „Die Konspirantinnen“

Datum: Freitag der 26.10 um 19 Uhr // Hörsaal 24 im Kupferbau

Im Rahmen der Ernst und Karola Bloch Woche möchten wir den Film „Die Konspirantinnen. Polnische Frauen im Widerstand 1939–1945″ zeigen. Thematisch stellt der Film eine Ergänzung zu dem von uns im Januar mit veranstalteten Vortrag „(Jüdische) Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ dar.
Im Anschluss soll es die Möglichkeit für Dikussion und Gespräch geben.

Inhalt: „Das hatte es seit den Amazonen nicht gegeben: ein Kriegsgefangenenlager für Frauen, ausgehandelt von den kapitulierenden Frauen des Warschauer Aufstands 1944. In Polen, nach 1939 der Weltgeschichtlich größte Untergrundstaat, arbeiteten Frauen konspirativ als Lehrerinnen im verbotenen höheren Bildungswesen, sicherten als Kuriere die Verbindung zwischen den Widerstandszellen im In- und Ausland, wurden als Attentäterinnen und Partisaninnen eingesetzt, schmuggelten Waffen und kämpften selbst mit der Waffe. 1.726 Frauen aus dem polnischen Widerstand wurden in einem emsländischen Lager interniert, das im April 1945 befreit wurde. Viele der Frauen fühlten sich verraten und heimatlos. Sie wollten nicht zurück nach Polen, wo ein Marionettenregime herrschte.
An Drehorten in Warschau, London und dem Emsland hat Regisseur Paul Meyer zahlreiche ehemalige Lagerinsassinnen und Zeitzeugen getroffen. Sorgfältig recherchierte, z. T. unveröffentlichte Archivmaterialien liefern ein beeindruckendes Bild der damaligen Ereignisse.“ (Quelle: absolutMedien)

Regie: Paul Meyer
Label: absolut MEDIEN
Edition: ARTE EDITION

Die Filmvorführung wird in Kooperation mit der Studierendengruppe für Kritik und Widerstreit organisiert.

Vortrag: „Kurze Geschichte der Antisemitismusdebatte innerhalb der deutschen Linken“

Datum: Montag; 22.10.18; 19.00 Uhr // Hörsaal 24 im Kupferbau
Peter Nowak wird angelehnt an sein gleichnamiges Buch einen
einsteigerfreundlichen Vortrag über die Antisemitismusdebatte seit den
1980er Jahren in Deutschland halten. Im Klappentext heißt es: „Das Buch
bietet den Leser*innen einen Überblick über die Geschichte des
Antisemitismusstreits und gibt ihnen so die Möglichkeit, sich eine
eigene Position in einer Auseinandersetzung zu bilden, die in den
letzten beiden Jahrzehnten die Linke aller Fraktionen und Strömungen
beschäftigt hat.“ Wir hoffen auf einen ausgewogenen und kritischen
Vortrag und auch auf eine solche (respektvolle) Diskussion danach. Im
Idealfall können Scheingefechte aufgedeckt, Kritikpunkte verfeinert und
neue Perspektiven ermöglicht werden.

Der Raum steht aktuell noch nicht fest, wird aber zeitnah hier bekannt gegeben.

Zugtreffpunkt zu den Protesten gegen den „Demo für alle“-Bus in Stuttgart am 14.9.

Treffpunkt: 13.20 Uhr HBF Tübingen

Am kommenden Freitag, den 14.9. mobilisieren in Stuttgart zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder Anhänger der heterosexistischen und antifeministischen „Demo für alle“. Dieses reaktionäre Projekt bildete schon in der Vergangenheit einen gefährlichen Sammelpunkt für RechtspopulistInnen, christlichen FundamentalistInnen und aktive Nazis aus der Region. Dieses Mal versuchen sie mit einer Bus-Tour durch verschiedene Städte die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und werden versuchen auf dem Markplatz in Stuttgart ihre menschenverachtenden Inhalte zu verbreiten.

Um den sexistischen Arschlöchern nicht die Straße zu überlassen, wollen wir mit dem Zug von Tübingen aus nach Stuttgart fahren und gemeinsam mit dem Bündnis „Stuttgart gegen Rechts“ auf dem Marktplatz demonstrieren. Für die gemeinsame Anfahrt treffen wir uns um 13.20 Uhr am Hauptbahnhof Tübingen. Seid kreativ, bringt eure Freund*innen, Schilder, Transparente, Glitzer und was euch noch so einfällt mit.

Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!

Weitere Infos unter:
https://stuttgartgegenrechts.wordpress.com/2018/09/07/14-09-18-protest-gegen-demo-fuer-alle-bus/

PM: Transparent am Epplehaus zum Ende des NSU-Prozess und im Gedenken an die Opfer rechter Gewalt

Unten findet ihr unsere Pressemitteilung zum Ende des NSU-Prozess. Das Schwäbische Tagblatt ging in einem Artikel vom 11.07.18 darauf ein.

Der NSU-Prozess in München neigt sich nach über 400 Verhandlungstagen
dem Ende zu.
Viele Angehörige, Betroffene und andere Beobachter*innen des Prozesses
sind enttäuscht von dessen Verlauf und der mangelnden Bereitschaft des
Oberlandesgerichtes den Netzwerkcharakter des NSU anzuerkennen. Die
Bundesanwaltschaft geht noch immer von einem NSU-Trio aus, obwohl
zahlreiche Recherchen und viele der Ergebnisse der
Untersuchungsausschüsse für ein ganzes Netzwerk von Nazis sprechen und
für eine Unterstützung des NSU durch militante Nazistrukturen wie
Blood&Honour und Kameradschaften vor Ort.
Auch die zahlreichen Verbindungen zwischen dem Netzwerk des NSU und dem
Verfassungsschutz wurden im Rahmen des Prozesses nicht aufgedeckt,
Konsequenzen, z.B. die Abschaffung des Inlandsgeheimdienstes wurden
nicht gezogen.
Am 11.07.2018, dem Tag der Urteilsverkündung, wollen deshalb viele
Menschen in München und in anderen Städten auf die Straße gehen. Auch
aus Tübingen fahren Aktivist*innen gemeinsam mit dem Zug nach München,
da die Auseinandersetzung mit dem NSU nicht mit dem Prozess beendet sein
sollte.

Um den Opfern des NSU-Netzwerkes und auch den zahlreichen anderen
Mordopfern von Nazis in Deutschland zu gedenken, wurde heute ein
Transparent am Jugendzentrum Epplehaus aufgehängt. Auf dem Banner sind
die Namen aller bekannt gewordenen, seit Beginn der 90er Jahre von Nazis
in Deutschland ermordeten Menschen zu lesen. Die Morde des NSU stehen
nicht allein, sondern reihen sich ein in eine grausame Geschichte der
rassistischen Gewalt in Deutschland. Migrant*innen sind in diesem Land
nicht nur von direkter körperlicher Gewalt betroffen, sondern auch von
einem rassistischen Diskurs in der Gesellschaft, der oft zur Folge hat,
dass sich polizeiliche Ermittlungen gegen die Betroffenen richten und
rassistische Taten nicht als solche benannt werden.

Dieses Transparent soll Opfer sichtbar und uns nachdenklich machen, soll
Fragen aufwerfen, wie diese Morde möglich sein konnten, soll daran
erinnern, besser zuzuhören und daran, zu kämpfen gegen Nazis und denen,
die ihnen den Weg ebnen, aber auch gegen einen Rassismus der die gesamte
Gesellschaft durchzieht.

14.07. – Auf die Straße gegen das größte rechte Rockfestival in Süddeutschland!

Vom 19. bis 21. Juli findet in Laichingen das „Rock dein Leben“-Festival
statt. Auf diesem werden unter anderem die Bands Frei.Wild,
Krawallbrüder, Unantastbar und viele weitere spielen, die eine
rechtsradikale oder -extreme Vergangenheit haben. Frei.Wilds Sänger
Philipp Burger hat vor der Gründung Frei.Wilds in der Neonazi Band
Kaiserjäger gespielt und die Krawallbrüder verkehren offen mit Neonazis.
Das Festival rechnet mit 6000-8000 Besuchern, zu erwarten sind unter
ihnen auch Rechtsradikale und Nazis, die auf dem
Rock-dein-Leben-Festival Anschluss an Gleichgesinnten finden möchten.
Die aktuellen Verlautbarungen der Veranstalter das Festival langfristig
etablieren zu wollen, sollte bei uns die Alarmglocken klingen lassen.
Wollen wir die nächsten Jahre nicht mit einem gigantischen
Grauzone-Festival in der Region Ulm konfrontiert werden, dann gilt es
jetzt zu handeln!

Gemeinsam wollen wir gegen nationalistische Bands aufstehen, darüber
informieren und mit dem idyllischen Schein eines „normalen“ Festivals
brechen.

Laichingen ist kein Ort für ein rechtsoffenes und ausländerfeindliches
Festival. Wer gegen anderen Kulturen und sexuelle Vielfalt ist, der hat
in Laichingen oder sonstwo nichts zu suchen!

Gemeinsam auf die Straße, gegen das größte rechte Rockfestival in
Süddeutschland!

Laichingen muss bunt bleiben!

Treffpunkt: 14.07. um 14 Uhr, Marktplatz Laichingen

Weitere Informationen zum Festival, den Bands und den Betreibern findet ihr auf nichtgut.blogsport.eu

Ende des NSU Prozess rückt Näher! Aufruf zur Demonstration am Tag X

Liebe Freund*inne, liebe Genoss*innen,

der Tag X der Urteilsverkündung des NSU-Prozess rückt immer näher!
Auf Kein Schlusstrich ziehen heißt es: “ Ab Mitte Juni – z.B. ab dem 19.06. – muss mit Tag X -Urteilsverkündung im NSU-Prozess – gerechnet werden!“
Am Tag der Urteilsverkündung soll es eine Demonstration in München geben, denn das Ende des Prozesses bedeutet nicht das Ende der gesellschaftlichen Aufarbeitung und Erinnerung – Diese muss weiter gehen!
Deshalb bitten wir euch aufmerksam zu sein, euch auf Kein Schlusstrich ziehen zu informieren und euch schon mal über gemeinsame Anreisemöglichkeiten zur Demo Gedanken zu machen.
Es ist wichtig, dass wir gemeinsam ein unübersehbares Zeichen am Tag der Urteilsverkündung setzen! Ein Zeichen dafür, dass wir hinter den Angehörigen und Freunden der Ermordeten stehen, dass wir auf keinen Fall bereit sind zu vergessen und dass wir weitere Aufklärung fordern!

Zugtreffpunkt zur Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung

Am Donnerstag wird es einen Zugtreffpunkt zur Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung in Reutlingen geben.
16:45 Uhr | Hbf Tübingen

Auf zur Kundgebung am 31.05.18 gegen die AfD-Wahlkampfveranstaltung in Reutlingen!

Die AfD hat vor am Donnerstag den 31.05.2018 im Hotel Fortuna im Industriegebiet von Reutlingen eine Wahlkampfveranstaltung abzuhalten.
Wir sagen nein zu Rassismus, nein zu Antifeminismus und nein zu Sozialchauvinismus! Und deshalb heißt es, der AfD keine Plattform bieten. Wir sollten der Öffentlichkeit zeigen, dass es Menschen gibt, die sich den menschenverachtenden Inhalten der AfD entgegen stellen und wir sollten den AfD-Heinis ihre Veranstaltung so ungemütlich wie möglich machen, sodass diese sehen, dass ihre politischen Aktivitäten nicht ohne Widerspruch statt finden können!

Deshalb kommt alle zu der von der Reutlinger Grupppe ROSA organisierten Kundgebung (deren Aufruf findet ihr weiter unten)!

Wann und wo ?
18:00 Uhr, Carl-Zeiss-Straße 75 am Fortuna Hotel (IG West)

Da die Kundgebung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so ideal zu erreichen ist, schließt euch am besten zusammen, reist mit Autos an und schaut danach, dass ihr so viele wie möglich mitnehmt !
Übrigens sind Regenschirme ein idealer Begleiter: Sie schützen vor Regen falls das Wetter schlecht wird und ihr könnte Sie mit Parolen und Schriftzügen versehen, um eurem Protest Ausdruck zu verleihen (praktische und leichte Protestschilder).

Bis Donnerstag!
Lasst uns zusammen für eine solidarische Gesellschaft auf die Straße gehen!

*[ART]* – Antifa Reutlingen Tübingen

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Aufruf zur Kundgebung – ROSA (Reutlingen for organization, solidarity and action]

https://rosa-reutlingen.de/

Aufruf zur Kundgebung gegen die AfD Wahlkampfveranstaltung am 31.05.2018
Der Kreisverband Reutlingen der „Alternative für Deutschland“ plant am Donnerstag den
31.05.2018 eine Veranstaltung im Hotel Fortuna (IG West). Das Event ist laut der Internetseite des Kreisverbandes Teil der Veranstaltungsreihe „Ja, ich will“. Es handelt sich dabei um einen Versuch der AfD, neue Mitglieder anzuwerben und sich weiter als normale Partei in der Mitte der Gesellschaft zu propagieren. Weder das Motto: „Ja ich will, anhören, ja sagen, Mitglied werden“, noch die Inhalte sind dabei jedoch demokratisch. Das ist bereits an den Rednern zu erkennen:
Dabei handelt es sich um die neue Prominenz in Baden-Württemberg, die für die personelle und inhaltliche Veränderung der Partei im Zuge der Bundestagswahl steht. Die AfD entfernt sich immer weiter vom neoliberalen Flügel um Frauke Petry, in Richtung des nationalkonservativen bis rechten Kurses der Fraktionsvorsitzenden im Bundestag Alexander Gauland und Alice Weidel.
So gehören die Redner, Bundessprecher Jörg Meuthen, die beiden Landesvorsitzenden Ralf Özkara und Marc Jongen, sowie deren Stellvertreter Martin Hess dem nationalkonservativen Kreis der AfD an. Das
zeigt sich auch daran, dass Wolfgang Gedeon, trotz offensichtlich antisemitische Äußerungen immer noch Mitglied der AfD ist und vom Landesvorstand nicht ausgeschlossen wurde.

Die AfD ist keineswegs eine „normale Partei“. Ihre Inhalte stehen nicht im Einklang mit unserem Grundgesetz und unserer Demokratie, stellt die Partei doch die Religionsfreiheit und das Recht auf Asyl in Frage, steht für überholte, sexistische Gesellschafts- und Rollenbilder und stellt in ihrer neoliberalen Ausrichtung eine Gefahr für Arbeiter*innen rechte, Geringverdiener*innen, und andere,
nicht mit genügend Geld oder „Wohlstand“ gesegnete Menschen dar.
Bei der AfD handelt es sich keineswegs um eine normale Partei, sondern eine Ansammlung demokratiefeindlicher, menschenverachtender Rechtspopulisten und waschechter Neonazis. Daher ist es wichtig diesen parlamentarischen Arm der neurechten Bewegung zu bekämpfen und nicht zur gesellschaftlichen Norm werden zu lassen.

Wir wollen der AfD keinen Raum bieten, ihre rechte Hetze in Reutlingen zu verbreiten und unsere Gesellschaft zu spalten. Wir treten ein für eine freie, weltoffene, tolerante, bunte, solidarische Gesellschaft, in der niemand wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder sozialer Stellung ausgegrenzt wird!
Deshalb rufen wir zu lautstarken Protesten direkt am Ort der Veranstaltung auf! Kommt zahlreich und bringt Transparente, Trillerpfeifen und eure Freund*innen mit!

31.05.2018 – 18:00 Uhr
Carl-Zeiss-Straße 75 am Fortuna Hotel (IG West)

[Kandel] Erinnerung: Erneute rechte Großdemo am 07.04.2018

Auch diesen Samstag marschiert eine krude Mischung an AfD, Reichsbürgern und anderen Nazis in Kandel auf. Behaltet den Termin im Kopf, organisiert euch und tretet der rechten, rassistischen und antifeministischen Meinungsmache am Wochenende auf der Straße entgegen!

Sobald wir etwas von Zugtreffpunkten aus Tübingen erfahren, werden wir diese hier auf unserem Blog veröffentlichen, also schaut doch ab und zu mal vorbei.